Rathaus Oberhausen

Innovation City: Oberhausen ist dabei

Bild: Oberbürgermeister Daniel Schranz
Oberbürgermeister Daniel Schranz

Jetzt ist es amtlich: Oberhausen zählt zu den ausgewählten Städten in Nordrhein-Westfalen, die als „Innovation City“ an einem Förderprogramm für klimagerechte Stadtentwicklung und Energieeffizienz teilnehmen. „Das ist eine große Chance für unsere Stadt und den Stadtteil“, freute sich Oberbürgermeister Daniel Schranz im TZU, wo Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Montagmittag die 20 ausgewählten Stadtquartiere – darunter Osterfeld Mitte/Vondern – benannte.

Ab Juli sollen nun die konzeptionellen Grundlagen für eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes erarbeitet werden. Voraussichtlich im Jahr 2017 werde dann, in einer sechsmonatigen Erarbeitungsphase, ein Gesamtkonzept für Osterfeld-Mitte/Vondern erstellt. Die Umsetzung sei dann, voraussichtlich ab Anfang 2018, im Rahmen einer ganzheitlichen Quartiersentwicklung geplant. „Es geht dabei keineswegs um ein akademisches Konzept oder wolkige Ankündigungen“, stellte Schranz fest. „Mit Blick auf die Modellstadt Bottrop wissen wir vielmehr, dass es funktioniert. Ich freue mich schon jetzt auf die Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Bernd Tischler und Innovation City-Manager Burkhard Drescher. “

Kraft wies darauf hin, dass in den vergangenen fünf Jahren im Bottroper Projektgebiet 16 Prozent aller Gebäude energetisch modernisiert worden sind: „Mit einer jährlichen Modernisierungsrate von rund drei Prozent geht es dort dreimal schneller als im Rest der Republik.“

Eine Nachricht, die auch Sabine Lauxen gerne aufnahm. „Wir sprechen hier von einem ganzheitlichen Klimaschutzkonzept, das über Osterfeld hinaus Vorbildcharakter bekommen könnte“, so die Umweltdezernentin. Für Oberbürgermeister Schranz eröffnet sich darüber hinaus die große Chance, „den Stadtteil auch in seinem Erscheinungsbild weiter nach vorn zu bringen.“