Rathaus Oberhausen

Bewerbungen zum fünften Jugendparlament

Jugendliche, die mindestens 13 und unter 18 Jahre alt sind, können sich als Kandidatin oder Kandidat für die Wahl des fünften Jugendparlaments registrieren. Die Amtszeit des derzeitigen Jugendparlaments geht im Mai 2020 zu Ende, im Juni 2020 findet die konstituierende Sitzung des neuen Jugendparlaments statt.

Seit 2012 wählen die Jugendlichen ihr eigenes Parlament, das sich in die Politik einmischt, die Interessen der Jugendlichen einbringt und selbst Aktionen startet. „Wir konnten den Jugendlichen in unserer zweijährigen Amtszeit die Kommunalpolitik näher bringen und haben einige tolle Projekte auf die Beine stellen können“ resümiert der derzeitige Vorsitzende Timur Tuna. Und die stellvertretende Vorsitzende Anna Makrlik ergänzt: „Wir können stolz darauf sein, dass wir die Arbeit der vorherigen Jugendparlamente erfolgreich weiterführen durften.“ Pro Schule können zwei Delegierte in das Jugendparlament entsendet werden.

Oberbürgermeister Daniel Schranz besuchte die Sitzungen des Jugendparlaments mehrfach und unterstützt das Sprachrohr der Jugend in der Stadt: „In der nächsten Wahlperiode wird unser Jugendparlament schon 10 Jahre alt. Ich freue mich sehr über das Engagement aller bisherigen Jugendparlamentarierinnen und Jugendparlamentarier und hoffe, dass sich auch für das fünfte Jugendparlament viele Jugendliche aufstellen lassen, damit unsere Demokratie jung bleibt.“

Wichtiger Hinweis
Jugendliche, die in Oberhausen wohnen, jedoch hier nicht zur Schule gehen, können sich bei der Koordinierungsstelle der Wahl melden: Telefon 825-2901 oder per E-Mail an jugendparlament@oberhausen.de. Ihnen wird eine Kandidatur an einer Schule in der Nähe ihres Wohnortes ermöglicht.

Die Kandidatenregistrierung ist noch bis zum 19. April 2020 möglich. Die Wahl findet vom 27. April bis 3. Juni 2020 in den Schulen statt.

► Die Registrierung als Kandidatin oder Kandidat ist unter www.jugendparlament-oberhausen.de möglich.

Das vierte Jugendparlament
Das Gremium hat Mitglieder in den Jugendhilfeausschuss, Schulausschuss, Gleichstellungsausschuss, Umweltausschuss und den Integrationsrat entsendet, die dort die Interessen der Jugendlichen vertreten. In der zweijährigen Wahlperiode beteiligte die Stadtverwaltung das Jugendparlament zudem an zahlreichen Projekten und Vorhaben. Beispielhaft beteiligten sich die Jugendparlamentarier an der Sauberkeitskampagne der Stadt Oberhausen und unterstützen traditionell den Frühjahrsputz in Oberhausen. Des Weiteren hat das vierte Jugendparlament eng mit der Gleichstellungsstelle zusammengearbeitet und die Kampagne „#noshame Alle anders- alle schön“ ins Leben gerufen. Das Ziel der Kampagne ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass Schönheit in der Gesellschaft manchmal sehr eindimensional dargestellt wird.

Ebenfalls veranstalteten die amtierenden Jugendparlamentarier in Kooperation mit der Volkshochschule ein Speed Debating. Das Veranstaltungsformat wurde mit rund 25 Jugendlichen aus Oberhausen durchgeführt. Die Jugendlichen konnten mit dem Oberbürgermeister, weiteren Mitgliedern des Verwaltungsvorstandes, Bundestagsabgeordneten, Landtagsabgeordneten, Ratspolitikern und weiteren Akteuren lokaler Unternehmen über die Ergebnisse der Europawahl und deren Folgen diskutieren oder einfach mit ihnen ins Gespräch kommen.